FAQ Fractional Work
Wissenswertes über Fractional Work kurz zusammengefasst.
Fractional Work FAQ
Ein schneller Einblick in das Thema rund um Fractional Work
Was ist fractional Work?
Fractional Work ist ein modernes Beschäftigungsmodell neben der klassischen Festanstellung und den externen Varianten von Interim Management, Leiharbeit und Freelancer. Dabei werden Fach- und Führungskräfte nicht in Vollzeit für ein Unternehmen tätig, sondern flexibel auf Teilzeit für ein oder mehrere Unternehmen. Kernaspekt ist die jeweilige Expertise und der berühmte Blick über den Tellerrand, den Unternehmen (kurzfristig) benötigen aber gerade nicht in Form einer Vollzeitstelle.
Welche Vorteile bietet Fractional Work?
Fractional Work bietet eine ausgeglichene Win-Win-Situation für beide Seiten, sowohl für Experten als auch Unternehmen.
Für Experten: Sie können ihre Expertise zielgerichtet zu einem vorteilhaften Honorar einbringen. Bei einer Tätigkeit für unterschiedliche Unternehmen steigt die Beschäftigungssicherheit, sollte ein Unternehmen ausfallen. Zudem steigt die Attraktivität durch das Engagement bei unterschiedlichen Unternehmen mit unterschiedlichen Produkten / Dienstleistungen auf unterschiedlichen Märkten.
Für Unternehmen: In summe ist Fractional Work für das Unternehmen kosteneffizienter insoweit gezielt eine Expertise punktuell abrufbar ist. Damit steigt auch die Flexibilität bei gleichem Budget unterschiedliche Experten ins Boot holen zu können. Fractional Work ist natürlich für jede Unternehmensgröße und -alter geeignet aber gerade für Start-Ups bieten sich ideale Bedingungen ab Start wertvolle Expertise in das Wachstum einbinden zu können.
Wer sind Fractional Worker / Fractional Executives?
Hierbei handelt es sich in erster Linie um Fachexperten, mit einer fundierten Ausbildung und entsprechender Berufspraxis. Grob lassen sich Fractional Worker in zwei Gruppen einteilen. Zum einen in Führungspersönlichkeiten, die Teams, Abteilungen, Standorte oder ganze Betriebe mit ihrer jeweiligen Expertise verantworten sollen. Zum anderen Fachexperten jedweder Hirarchiestufe, die gerade ihre besondere Erfahrung und Problemlösungskompetenz einbringen können. Meist ist der Arbeitsumfang von Führungskräften umfangreicher als die der Experten. Entsprechend dem Fokus auf die Berufserafhrung, sind Fractional Worker tendenziell lebenserfahrenere Persönlichkeiten.
Wie finden Unternehmen geeignete Fractional Worker?
Aktuell ist der Markt für Fractional Work in Deutschland noch überschaubar. Passende Kanäle sind etwa Netzwerkempfehlungen, spezielle Plattformen oder Agenturen.
Wie finden Fractional Worker geeignete Beschäftigungen?
Aktuell ist der Markt für Fractional Work in Deutschland noch überschaubar. Passende Kanäle sind etwa Netzwerkempfehlungen, spezielle Plattformen oder Agenturen.
Welche Branchen profitieren am meisten von Fractional Work?
Fractional Work fokussiert sich in seinem Kernansatz auf die Bereitstellung der individuellen Expertise des Fractional Workers. Damit ist Fractional Work ein Modell frei von jedweder Branchenzugehörigkeit. Insoweit ist es für alle Branchen geeignet. In zahlreichen Fällen ist sogar ein branchenübergreifender Ansatz von Vorteil. Das eigene Unternehmen kann von Ideen und Methoden anderer Branchen profitieren, die der Fractional Worker aufgrund seiner Erfahrung mitbringt.
Durch die hohe Flexibilität sind Branchen prädenstiniert, bei denen ein dynamisches und innovationsgetriebens Geschehen den Unternehmensrythmus bestimmt. Eine punktgenaue Expertise oder auch frische Ideen aus anderen Branchen können schneller und flexibel für das eigene Geschäftsmodell nutzbar gemacht werden. Insoweit profitieren gerade Branchen wie Technologie, Finanzen, Maschinenbau oder etwa Marketing.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Fractional Worker?
Vielfach wird Fractional Work als eine Art Projektlösung kategorisiert. Für projektorientierte Ansätze sind hingegen das Interim Management oder Freelancer die geeigneteren Methoden. Fractional Work ist eher eine (einzel)projektunabhängige Lösung für einen globaleren Ansatz. Vor diesem Hintergrund gilt es für Unternehmen ersteinmal einen etwaigen Bedarf zu recherchieren. Entsprechend dieses Bedarfs passende Experten zu suchen und diese dann in die UNternehmensstrukturen zu integrieren und von Zeit zu Zeit die Synergien zu evaluieren.
Welche Herausforderungen sind mit Fractional Work verbunden?
Fractional Work wartet mit einer besonderen EHrausforderung auf, die sich Unternehmen zu Beginn vergegenwärtigen müssen. Der Fractional Worker fungiert in einer Art Zwischenstellung was die Integration im Unternehmen anbetrifft. Einerseits ist er kein Festangestellter mit entsprechend fesgelegten Arbeitszeiten im Unternehmen / Home Office. Andererseits auch kein gänzlich externer Dienstleister mit einem zeitdetiminierenden Einsatz. Eine gewisse (betriebsinterne) Integration in das Unternehmen und das Team ist dabei unerlässlich. Mehr noch als bei Angestellten kann die Kommunikation zur Stolperfalle werden. Durch die Flexibilität im Einsatz ist eine umfassende und effiziente Kommunikation über Ziele, Tätigkeiten und Zeiten notwendig. Gerade im Hinblick bei unterschiedlichen Auftraggebern können Einsatzzeitüberschneidungen zur Herausforderung werden.
Wie sieht die Vergütung für Fractional Worker aus?
Eine zentrale Frage ist natürlich die Vergütung. Leider kann es hierauf nur die Antwort geben: Es kommt darauf an. Zentrale Stellschrauben sind die Expertise und der Umfang, wie diese im eigenen Unternehmen genutzt werden soll kombiniert mit der Frage, wie flexibel die Abrufzeiten gestaltet werden sollen.
Ist fractional Work eine langfristige Lösung?
Im Grunde eignet sich Fractional Work gerade für langfristige Kooperationen. Für kurzfristige Einsätze zur Überbrückung von etwa Vakanzen oder zur Integartion kundenprojektspezifischer Kenntnisse eignen sich andere Modelle wie Interim Management, Freelancer oder Outsourcing besser.
Welche rechtlichen Aspekte sind bei Fractional Work zu beachten?
Der zentrale Aspekt ist die vertragliche Vereinbarung zwischen dem Unternehmen und dem Fractional Worker. Insoweit es sich nicht um ein klassisches Anstellungsverhältnis handelt, greifen kaum arbeitsrechtliche Aspekte und entsprechend obligatorische Verpflichtungen. Andererseits kann bei einer fehlerhaften Vereinbarung das Verhältnis auch als Arbeitsvertrag ausgelegt werden. Hinzu kommen etwa steurrechtliche Überlegungen zumeist auf Seiten des Fractional Workers aber auch Datenschutzaspekte als auch die Sicherung von Betriebsgeheimnissen.